Angstpatienten

Wir kümmern uns gern um Menschen, die unter gesteigerter Angst vor Zahnärzten und Zahnbehandlungen leiden. Unsere Anstrengungen gehen dahin, Ihre Ängste zu verstehen und ein enges Vertrauensverhältnis aufzubauen. Ziel muss es sein, Sie von Ihrer Zahnbehandlungsphobie zu befreien und für schöne, gesunde Zähne zu sorgen.

Kinderbehandlungen

Ihr Kind soll ein Leben lang gesunde Zähne haben! Möglich ist dies durch regelmäßige zahnärztliche Kontrollen und eine kontrollierte Mundhygiene. Kein Kind wird mit der Angst vor dem Zahnarzt geboren. Das Kind lernt diese Angst erst von den Erwachsenen. In der Regel haben kleinere Kinder keine unangenehmen Erfahrungen gemacht und verbinden nichts Negatives mit dem Zahnarzt.

Das soll auch unserer Meinung nach so bleiben! Deshalb hier ein paar Anregungen:

  1. Begleiten Sie Ihr Kind zum Zahnarzt.
  2. Drohen Sie niemals mit dem Zahnarzt.
  3. Sagen Sie Ihrem Kind, dass der Zahnarzt die Zähne anschaut, zählt und vielleicht etwas sauber macht.
  4. Loben Sie Ihr Kind nicht nach der Behandlung mit Bezeichnungen "Held" oder ähnlichem. Ihr Kind hat höchstens "schön mitgemacht" und dem Zahnarzt "toll seine Zähne gezeigt".
  5. Wörter wie "Bohren" oder ähnliches sollten Sie vermeiden - sagen Sie lieber, "Der Zahnarzt wird Deine Zähne richtig schön sauber machen".
  6. Die präventive Zahnmedizin verhindert die Entstehung schwerer Zahnerkrankungen frühzeitig. Damit ist eine Behandlung, falls doch mal nötig, viel schonender.
  7. Wenn doch eine Karies zu versorgen ist, helfen moderne Verfahren Schmerzen meist vollständig zu vermeiden. Oberflächenbetäubungen vor Spritzen und ultrafeine Kanülen lassen den Zahn "einschlafen".
  8. Weisen Sie bei der Terminvereinbarung darauf hin, wenn dies der erste Zahnarztbesuch Ihres Kindes ist. Verbinden Sie gegebenenfalls den Besuch mit Ihrem eigenen Termin und gehen mit gutem Beispiel voran. Seien Sie entspannt und gelassen, denn ein Kind spürt Ihre Anspannung sofort.
    Wenn Sie selbst eine Zahnarztphobie haben, sollten Sie möglichst eine andere Begleitung finden oder selbst keinen Termin gleichzeitig vereinbaren. Ihre negativen Erfahrungen sollten Sie ebenfalls niemals an ihr Kind berichten.
  9. Wenn Ihr Kind behandlungsunwillig ist, schimpfen Sie nicht und drohen Sie nicht. Angst ist nichts ungewöhnliches, deshalb sollte niemand zu einer Behandlung gezwungen werden. Was dem Kind verdeutlicht werden muss ist, dass „aufgeschoben nicht aufgehoben” ist. Kinder, die nicht von Eltern und Zahnärzten traumatisiert wurden, erleben die Behandlung gelassen und helfen sogar aktiv mit. Durch spezielle Techniken und Fertigkeiten ist die Kinderbehandlung meist ein spielerisches Treffen, bei dem Ihr Kind seine Zähne anschauen, zählen und reinigen lernt.
 
bdlz-rogi 2016-12-06 wid-41 drtm-bns 2016-12-06